In einer Kooperationsveranstaltung zwischen dem Jungen Forum der Görres-Gesellschaft und der Jungen Akademie des Bistums Mainz wird am 29. und 30. April 2027 eine Tagung zum Thema Hoffnung – Was trägt, bewegt, verändert??" im Tagungszentrum Erbacher Hof in Mainz veranstaltet. Ein besonderes Highlight wird sein, dass die Autorin Nora Bossong sowohl zu einer öffentlichen Lesung, als auch zu einem Werkstattgespräch, nach Mainz kommt. Im Gepäck hat sie ihr Buch zum Thema “Welt mit anderen Mitteln. Für mehr Glauben in erschöpften Zeiten” (hier). Ein Interview mit Frau Bossong bei katholisch.de lesen Sie hier.
Die Ausschreibung zur Tagung und die Einladung, sich mit Beiträgen daran zu beteiligen finden Sie hier.
Bewerbungsschluss wird der 25. Januar 2027 sein.
Darum wird es gehen:
Hoffnung gehört zu den grundlegenden Erfahrungen des Menschseins. Menschen hoffen auf eine gute Zukunft, auf Veränderung, Heilung, Frieden, Gerechtigkeit oder persönliche Erfüllung. Hoffnung kann Kraft geben und zum Handeln motivieren. Zugleich kann sie enttäuscht werden, zur Illusion werden oder angesichts von Krisen und Grenzerfahrungen an ihre Grenzen stoßen.
Was aber ist Hoffnung eigentlich? Ist sie ein Gefühl, eine Haltung, eine Tugend oder eine Form des Wissens über die Zukunft? Welche Rolle spielt sie für individuelles Handeln und gesellschaftliche Veränderungsprozesse? Und worauf können Menschen hoffen, wenn Gewissheiten schwinden?
Die Junge Akademie des Bistums Mainz und das Junge Forum der Görres-Gesellschaft laden Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aller Fachrichtungen dazu ein, sich im Rahmen einer interdisziplinären Tagung mit dem Thema Hoffnung auseinanderzusetzen.
Gesucht werden wissenschaftliche Beiträge, die das Phänomen Hoffnung aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven beleuchten und neue Zugänge zu einer Frage eröffnen, die zugleich persönlich, gesellschaftlich und wissenschaftlich relevant ist.
Mögliche Fragestellungen
Die Tagung versteht sich ausdrücklich als interdisziplinäres Forum. Beiträge aus den Geistes-, Sozial-, Natur- und Lebenswissenschaften sowie aus Medizin, Theologie und weiteren Fachbereichen sind willkommen.

