Mehrere Monate lang hat Prof. Seewald im Thomas-Mann-Haus im Jahr 2026 in Pacific Palisades (Kalifornien) gelebt und geschrieben. In diesem Haus, das seit 2018 Gedenk- und Begegnungsstätte der Bundesregierung ist und in dem der deutsche Literaturnobelpreisträger Thomas Mann (1875 bis 1955) mit seiner Familie von 1942 bis 1952 wohnte, ist zum Beispiel „“Doktor Faustus“ entstanden.
Der Leibniz-Preisträger Michael Seewald hat sich hier insbesondere der Frage gewidmet, in welchem Verhältnis Religion und Kultur stehen und welche Rolle der Religion in zunehmend säkularen Gesellschaften zukommt – dabei wurde er sicherlich inspiriert durch den Ort seines Denkens, das Arbeitszimmer von Thomas Mann.
Um diese Fragen wird es bei der Veranstaltung gehen. Nach einem einführenden Statement von Michael Seewald führt Joachim Frank ein Gespräch mit dem Theologen. Bereits im Juni 2026 hatten beide ein Gespräch geführt, das im “Kölner Stadtanzeiger” nachzulesen ist (hier).
Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Katholischen Bildungswerk Bonn im FBS Bonn Saal (Raum 0.1), Lennéstraße 5, 53113 Bonn statt, der Eintrittspreis beträgt 5 Euro. Weitere Informationen und den Anmeldelink finden Sie hier.
Die Protagonisten des Abends:
Prof. Dr. Michael Seewald, Lehrstuhl für Dogmatik und Dogmengeschichte, Katholisch-Theologische Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München
Joachim Frank, Journalist, Chefkorrespondent der DuMont Mediengruppe und Mitglied der Chefredaktion beim "Kölner Stadtanzeiger"

