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Hanns-Josef Ortheil in Bonn: "Von nahen Ländern und Menschen" - ein musikalischer Dialog zu Robert Schumann mit Margit Haider-Dechant


03.02.23,  19:30 Uhr Aula des Collegium Albertinum Adenauerallee 19, 53111 Bonn

Hanns-Josef Ortheil (Foto: Frank Bauer)

Robert Schumann

Frau Prof. Dr. Margit Haider-Dechant (Foto: Giovanni Ausserhofer)

Buchcover "Lo und Lu"

Buchcover Musikmomente

Die Kompositionen Robert Schumanns (1810 - 1856) stehen im Mittelpunkt zahlreicher Texte Hanns-Josef Ortheils. Am Freitag, dem 3. Februar 2023 wird ab 19:30 Uhr in der Aula des Collegium Albertinum, Bonn, ein literarisch-musikalischen Abend veranstaltet, der sich dem Werk Robert Schumanns widmet und der den Titel "Von nahen Ländern und Menschen" trägt. Hanns-Josef Ortheil wird aus seinen Büchern „Lo und Lu“ sowie „Musikmomente“ jene Passagen lesen, die sich auf Klavierwerke Schumanns beziehen. Die Pianistin Frau Prof. Dr. Margit Haider-Dechant, Vorsitzende der Joseph-Woelfl-Gesellschaft Bonn, wird diese Klavierstücke spielen.

Der Titel der Veranstaltung ist eine Abwandlung von Robert Schumanns "Von fremden Ländern und Menschen" in den "Kinderszenen". 
Die Veranstaltung wird gemeinsam von der Görres-Gesellschaft und der Joseph-Woelfl-Gesellschaft Bonn e. V. durchgeführt, deren Vorsitzende Frau Prof. Dr. Haider-Dechant ist. 
Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier. Am Rande der Veranstaltung wird ein Büchertisch der Buchhandlung am Neuen Markt, Meckenheim, Bücher von Hanns-Josef Ortheil bereithalten.  

Die Veranstaltung ist leider ausverkauft!

Hanns-Josef Ortheil wurde 1951 in Köln geboren. Seit früher Kindheit an erhielt er Klavierunterricht und wollte eine Karriere als Pianist einschlagen, die eine wiederkehrende Sehnenscheidenentzündung in den siebziger Jahren in Rom jedoch zunichte machte. Über diese Erfahrungen schrieb er seinen autobiographischen Roman „Die Erfindung des Lebens“ (2009). Nach Abbruch der Musikerkarriere studierte er Musikwissenschaft, Philosophie und Germanistik. Er widmete sich dem Schreiben und debütierte im Jahr 1979 mit dem Roman „Fermer“, für den er den ersten „Aspekte“-Literaturpreis des ZDF für „das beste Debüt“ der Saison erhielt. 1990 erhielt er eine Dozentur für Kreatives Schreiben und Gegenwartsliteratur an der Universität Hildesheim, wo er 1999 den Studiengang „Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus“ gründete. Mittlerweile umfasst das Gesamtwerk Ortheils mehr als 70 Bücher, in denen er sich immer wieder mit Musik, insbesondere der Robert Schumanns, auseinandersetzt. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter 2002 den Thomas-Mann-Preis der Stadt Lübeck und 2013 den Stefan-Andres-Preis. Ene Dokumentation über Hanns-Josef Ortheil in der SWR-Reihe "lesenswert" finden Sie hier

Frau Professorin Dr. Margit Haider-Dechant beendete ein am Bruckner-Konservatorium in Linz begonnenes Konzertfachstudium in Klavier am Mozarteum in Salzburg mit dem Großen Konzertdiplom. 2005 wurde sie als Universitätsprofessorin für Klavier an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz habilitiert. 2018 nahm sie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn einen Lehrauftrag an. Ihr Konzertrepertoire reicht vom Barock bis zur Moderne. Ein besonderer Höhepunkt ihrer Konzerttätigkeit war die Uraufführung des Klavierkonzerts Nr. 6 von Ludwig van Beethoven in dessen Geburtsstadt Bonn. 2011 gründete Margit Haider-Dechant mit anderen Musikern und Musikwissenschaftlern die Internationale Joseph Woelfl Gesellschaft (IJWG), deren Präsidentin sie seither ist. 2015 folgte die Gründung der Joseph-Woelfl-Gesellschaft Bonn e.V., deren Vorsitz sie ebenfalls führt. Zudem leitet sie das Woelfl-Haus Bonn und gemeinsam mit ihrem Mann Hermann Dechant den Verlag Apollon Musikoffizin. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, so im Jahr 2015 das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich durch den Bundespräsidenten der Republik Österreich.

 

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